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Wie lassen sich Geschäftsmodelle für die Kreislaufwirtschaft entwickeln?

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Das ist sicherlich eine schwierige Frage. Sie zeigt, dass die Entwicklung eines nachhaltigen Kreislaufmodells von vielen Faktoren abhängt, z. B. von Vorschriften, Sekundärmärkten für gebrauchte Produkte oder aktiven Märkten für Rohstoffkomponenten. Diese Faktoren bestimmen auch, wie viel Wert Hersteller aus einem Kreislaufmodell schöpfen können.

♻️   Im Allgemeinen gilt: Je größer der in einem Produkt gebundene Wert – sei es in Bezug auf seine Markenbewertung, die für die Herstellung des Produkts verwendeten Ressourcen oder den Preis, den Kunden zu zahlen bereit sind –, desto größer ist das Potenzial für die Schaffung eines Kreislaufwirtschaftsmodells.

💡 Aber das Wichtigste zuerst: Eine Kreislaufwirtschaftsstrategie sollte auf die Fähigkeiten und Ressourcen des Unternehmens abgestimmt sein – und die Einschränkungen seines Betriebs berücksichtigen. Dazu sollten Unternehmen zwei sehr grundlegende Fragen beantworten, um strategische Optionen für die Schaffung eines zirkulären Geschäftsmodells abzuleiten:

Zugang: Wie einfach ist es, mein Produkt zurückzubekommen?
z. B.: Ist eine Rückführungslogistik-Infrastruktur vorhanden? Können Produkte transportiert werden?

Prozess: Wie einfach ist es, den Wert meines Produkts zurückzugewinnen?
z. B.: Ist das Produkt für die Wiederaufbereitung ausgelegt? Ist die Recycling-Technologie vorhanden?

👉 Wenn Sie an weiteren Einblicken in Kreislaufstrategien von Herstellern aus aller Welt interessiert sind, lesen Sie diesen Artikel von Harvard Business Review