Wir befinden uns mitten im Übergang zu einer multipolaren Welt. Dieser Wandel hat nicht erst gestern begonnen, aber seine Auswirkungen sind mittlerweile nicht mehr zu übersehen. Macht, Ressourcen, Regulierung und Erwartungen sind stärker verteilt. Die Koordination ist komplexer geworden. Annahmen, die einst die Entscheidungsfindung vereinfachten, gelten nicht mehr.
In diesem Zusammenhang verliert Nachhaltigkeit nicht an Relevanz. Sie wird jedoch urteilsintensiver, strategischer und folgenreicher.
Was bedeutet das in der Praxis?
Es bedeutet, dass es bei Nachhaltigkeit weniger darum geht, sich an einem dominanten Rahmen auszurichten oder relativ stabile Regeln zu optimieren. Stattdessen müssen Organisationen zunehmend mit Divergenzen umgehen. Diese Übersicht fasst meine wichtigsten Gedanken zusammen und bildet einen Standpunkt dazu, welche Rolle Nachhaltigkeit in einer multipolaren Welt spielen kann.
Wir werden in den nächsten Wochen weitere tiefergehende Ansichten teilen und freuen uns auf den Austausch von Perspektiven.
Die Übersicht können Sie hier downloaden.

